Melusine – vom Schlangenweib zur »Beauté mit dem Fischschwanz«
Geschichte einer literarischen Aneignung
Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte, Band 233
1. Auflage 2007
484 pages, Leinen
73.95 € [D]
ISBN 978-3-525-35889-4
About this book
This study examines the development of Melusine, a figure of European legends and folklore, from the High Middle Ages to modern times.
Reviews
»Das Buch liest sich gut und mit Gewinn.«
André Schnyder, Germanistik
»Sie hat insgesamt eine äußerst anregende Studie vorgelegt, die mit dem Abschreiten der Entwicklung, die die Melusine bis ins späte 19. Jh. genommen hat, interessante Perspektiven auf die Ausformung der Vormoderne eröffnet.«
W. Günther Rohr, Das Mittelalter
Content
VorwortA. Einleitung: Melusine – »das läßt aber tief blicken«
B. Melusine in der Vormoderne
1. Bisherige Forschung
2. Lateinische Vorstufen und französische Romane
3. Thüring von Ringoltingen: »Melusine« (1456)
4. Melusine in der Reformation: succubus und Teufelsbuhle
5. Hans Sachs: »Die Melusina« (1556)
6. Elementargeist und Hexe – Melusine im »Liber de Nymphis«
7. Melusine in der Vormoderne
C. Melusine in der Moderne
1.Von der Adelslektüre zum Lesestoff der ›unteren Stände‹
2. Die ›Wiederentdeckung‹ des ›Volksbuches‹ um 1800
3. Die Nixe als romantisches Programm
4. Franz Grillparzer: »Melusina« (1823)
5. Theodor Fontane und die schöne Melusine
6. Melusine in der Moderne
D. Schlussbetrachtung
Anhang
Siglen und Abkürzungen
Quellen und Literatur
Register