Akten zur deutschen auswärtigen Politik 1918-1945
Aus dem Archiv des Auswärtigen Amtes
Aus dem Archiv des Auswärtigen Amtes
1950 begann eine Historikergruppe der drei westlichen Siegermächte mit der Publikation von am Ende des Zweiten Weltkriegs erbeuteten Akten aus dem Archiv des Auswärtigen Amts. Sie wandte sich zunächst der Zeit des Dritten Reichs zu. Nach Rückgabe der Akten an die Bundesrepublik Deutschland wurde 1960 eine internationale Editorengruppe unter Beteiligung amerikanischer, britischer, deutscher und französischer Historiker berufen, die in mehreren Reihen die deutsche Außenpolitik der Zeit von 1918 bis 1945 dokumentieren sollte. Damit wurde ein einmaliges internationales Forschungsvorhaben begründet, das auf dem Gebiet der Quelleneditionen Maßstäbe gesetzt hat. Die Aktenbestände des Auswärtigen Amts haben den Herausgebern ohne jegliche Einschränkung zur Verfügung gestanden – ein für die Publikation diplomatischer Akten außergewöhnlicher Glücksfall.
Die »Akten zur deutschen auswärtigen Politik« unterrichten nicht nur über die deutsche Außenpolitik, sondern bieten darüber hinaus Einblicke in die Innen- und Wirtschaftspolitik und Informationen zu Einzelpersonen aus vielen Bereichen, die über die ausführlichen Personenregister zu erschließen sind. Das Werk ist für jeden, der sich mit der Weimarer Republik und dem Dritten Reich beschäftigt, ein unverzichtbares Arbeits- und Informationsmittel.

