Richard Koch-Sembdner
Das Rückrufsrecht des Urhebers bei Unternehmensveräußerungen
1. Edition 2004
214 pages
ISBN 978-3-89971-141-7
V&R unipress
Schriften zum deutschen und internationalen Persönlichkeits- und Immaterialgüterrecht -
plus S&H
Seit der Urhebervertragsrechtsreform 2002 kann der Urheber bei einer Unternehmensveräußerung ein Nutzungsrecht gemäß § 34 Abs. 3 UrhG zurückrufen, wenn ihm die Ausübung des Rechts durch den Erwerber des Verwertungsunternehmens nach Treu und Glauben nicht zuzumuten ist. Gleiches gilt, wenn sich die Beteiligungsverhältnisse am Verwertungsunternehmen wesentlich ändern. Ein solches Rückrufsrecht hatte der Urheber bislang nicht. Die vorliegende Arbeit untersucht neben der neuen deutschen Rechtslage auch wirtschaftswissenschaftliche und internationale Aspekte des Rückrufsrechts.

