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Wolfgang Hagemann

Nach der Krebsdiagnose

Systemische Hilfen für Betroffene, ihre Angehörigen und Helfer

Mit Beiträgen von Klaus Wehle und Gabriele Enders. Fotos aufgenommen von Anne E. Stärk

1. Edition 2002
160 pages
ISBN 978-3-525-46170-9
Vandenhoeck & Ruprecht

16,95 €
incl. VAT
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Wie ein Schatten wirft sich die Krebsdiagnose auf die Familie, lässt Entwicklungen verzögern, verschiebt Aufmerksamkeitsschwerpunkte. Die Beziehungsmuster verändern sich maßgeblich in Reaktion auf die Erkrankung. Die Diagnose trifft primär den Erkrankten selbst, doch in erheblichem Maß auch die nächsten Angehörigen und Freunde. Die systemische Familientherapie erweitert die Diagnose Krebs auf die Menschen, die mitleiden, wie auch auf alle Helfer und an der Krebsbehandlung Mitwirkende.
In fünf anschaulichen Bildsequenzen einer systemisch-integrativen Familienaufstellung wird die Krebserkrankung eines Menschen in ihren dynamischen Auswirkungen auf das Familienleben praxisnah verdeutlicht.
Die Kindertherapeutin Gabriele Enders weist in ihrem Beitrag darauf hin, dass die Kinder krebskranker Mütter oder Väter oft in ihren Bedürfnissen zu wenig wahrgenommen werden.
Der Onkologe und Psychotherapeut Klaus Wehle beschreibt die Einzeltherapie einer an Brustkrebs erkrankten 58-jährigen Frau.

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